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Theologische Ecke

Der "Adventskranz" EviN 19 - Dezember 2011 / Januar 2012

Von Bettina Tarmann 10.11.11 >> Ökumenische Mission

Wie selbstverständlich schmückt der Kranz aus Tannenzweigen in den Wochen vor Weihnachten unsere Wohnzimmer. Jeden Sonntag im Advent entzünden wir eine weitere Kerze. Aber woher kommt eigentlich der Brauch des Adventskranzes? Er geht zurück auf den Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern (1808-1881), Begründer des Internet-Link Rauhen Hauses in Hamburg und der Internet-Link Inneren Mission.

Das Rauhe Haus, das es bis heute gibt, wurde von ihm gegründet, um gefährdete und in großer Armut lebende Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen und in einem handwerklichen Beruf auszubilden. Zusammen feierten sie jedes Jahr die Adventszeit. Jeden Tag, wenn es dämmrig wurde, lud er die Kinder zu einer Kerzenandacht ein.

Vom ersten Adventssonntag an, kam jeden Abend eine Kerze hinzu - für die Wochentage kleine Kerzen, an den Sonntagen wurden große Kerzen entzündet bis an Heiligabend alle Kerzen brannten. Ursprünglich hatte der Adventskranz also für jeden Tag der Adventszeit eine eigene Kerze. Ein Freund, der immer gerne zur Andacht kam, zimmerte einen großen Holzreifen, auf dem alle Kerzen Platz hatten. Dieser Kerzenreifen wurde wie ein Kronleuchter im Rauhen Haus aufgehängt.

Später umwickelten die Jungen dann den Holzreifen noch mit Tannengrün und der erste Adventskranz in seiner klassischen Form war geboren. Später verringerte sich die Zahl der Kerzen auf die vier Sonntagskerzen. Aber auch wenn der Kranz kleiner geworden ist jedes Jahr wieder denke ich, welch schöner Brauch: wie es von Sonntag zu Sonntag heller wird und die Lichter uns behutsam den Weg zur Heiligen Nacht weisen.

 



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