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Theologische Ecke

Liturgie EviN 17 - August / September 2011

Von Bettina Tarmann 10.07.11 >> Kirchentag 2011


Das Wort "Liturgie" stammt aus dem Griechischen und leitet sich von den Wortstämmen "leitos" (öffentlich) und "ergon" (Werk) ab. Die Bedeutung des Begriffs "Liturgie" hat sich über die Jahr hunderte gewandelt und auch je nach religiösem und konfessionellem Kontext unterschiedliche Ausprägungen erfahren. Ganz allgemein bezeichnet der Begriff "Liturgie" im heutigen Sprachgebrauch den öffentlichen Gottesdienst der Kirche und grenzt sich dadurch z.B. vom Gebet des Einzelnen oder der Andacht ab.

Evangelische Christinnen und Christen verbinden mit dem Begriff "Liturgie" meist den gesamten Ablauf des Gottesdienstes. Die Liturgie stellt die einzelnen Elemente in einen sinnvollen und gleichbleibenden Zusammenhang. Dies gewährt der Gottesdienstgemeinde einen verlässlichen Rahmen von der Musik zu Beginn über den Eingangsteil, Lesung und Predigt bis hin zum Segen und der Sendung in die Welt. Dieser feststehende Ablauf ermöglicht eine gemeinsame Hinwendung zu Gott und ein gemeinsames Hören und Antworten auf sein Wort.

Dennoch bleibt die Liturgie manchem schwer verständlich. Dies liegt u.a. daran, dass sich die einzelnen Elemente nicht immer leicht erschließen und es eben auch regionale Unterschiede gibt. Auch in unserer Gemeinde gibt es gelegentlich Verwirrung bei dem Versuch, dem Ablauf des Gottesdienstes zu folgen je nachdem an welchem Sonntag im Monat man in welcher Kirche (oder Gemeindezentrum) den Gottesdienst besucht. Das zeigt, dass die beiden Bezirke unserer Gemeinde im Blick auf die Liturgie noch zusammenfinden müssen.

Darum hat der Kirchenvorstand einen Liturgieausschuss gebildet, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat, eine gemeinsame Liturgie für beide Bezirke zu erarbeiten. Einen Entwurf gibt es bereits. Sie wer den also in den kommenden Wochen öfter einmal das Stichwort "Liturgie" hören. Vielleicht eine Anregung, deutlicher als sonst auf die einzelnen liturgischen Elemente und ihren jeweiligen Ort im Gottesdienst zu achten und darüber ins Gespräch zu kommen.

Letzte Änderung: 08.11.2013



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