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Theologische Ecke

Sankt Martin EviN 18 - Oktober / November 2011

Von Charlotte von Winterfeld 10.09.11 >> Turmuhr

In der evangelischen Kirche werden eigentlich keine Heiligen verehrt. Jeder einzelne kann direkt Kontakt mit Gott aufnehmen und braucht keine Umwege über Heilige zu gehen. Trotzdem ist Sankt Martin auch für uns wichtig.
Martin lebte im 4.Jh., war schon mit 15 Jahren einfacher römischer Soldat. Es wird berichtet, dass Martin sich nach Kräften um gute Werke mühte und daran zweifelte, ob es gut sei, als Christ zu kämpfen und zu töten.

Die berühmteste Legende über ihn ist schnell erzählt: Martin traf einen Bettler an einem kalten Tag. Der Bettler hatte nur ein paar Lumpen an. Martin hatte Mitleid, nahm sein Schwert, teilte seinen Mantel und reichte dem Bettler die eine Hälfte. Dass Martin bei der Mantelteilung auf einem Pferd gesessen hätte, ist nicht belegt.
Die Reiterpose des Helden mit Schwert war aber ein bekannter Bildtyp in der Kunst. Spätere Darstellungen haben das Bild mit dem Pferd übernommen und zugleich verfremdet: Nicht mehr einen unterlegenen Gegner zwingt der Reiter nun in den Tod, nein, Martin hilft durch das Teilen einem Notleidenden. Später ließ sich Martin taufen.

Als Ratgeber und Nothelfer wurde er schnell in der gesamten Gegend bekannt. Nach etwa zehn Jahren, als ein neuer Bischof für Tours (heutiges Frankreich) gesucht wurde, erkoren ihn die Menschen zu ihrem Favoriten. Gegen den Widerstand einiger Bischöfe setzte die Bevölkerung Martin als Bischof durch. 372 wurde er zum Bischof geweiht und hat noch lange segensvoll gewirkt.
Wer etwas Gutes tut, handelt nach Gottes Willen und steht irgendwie in Verbindung mit Gott. Wer die Welt heiler zurücklässt, als sie vorher war, ist heilig. Daran erinnert uns Sankt Martin, der heilige Martin. Und vielleicht können wir es ja schaffen, manchmal ein bisschen wie er zu sein.

Der große Reformator Martin Luther, der Gründer der evangelischen Kirche, hat übrigens seinen Vornamen von Sankt Martin. Weil er am Vorabend des 11.11.1483 geboren war, nannten seine Eltern ihn nach dem Heiligen dieses Tages Martin.

 



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