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Lebendiger Adventskalender 2013

hier in unserem schönen Nied

von Thomas Buley 01.01.14 >> Palmsonntag

  >>> Alle Bilder von diesem Jahr

Zum wiederholten Male fand unser lebendiger Adventskalender jetzt 2013 hier in Nied im Westen von Frankfurt statt. Die Idee ist nicht neu, gefeiert wird nach diesem Muster in vielen Teilen Deutschlands, auch im Ausland. Es ist eine Art privater 'Weihnachtsmarkt' verteilt über den ganzen Stadtteil, der von einzelnen Personen oder auch Hausgemeinschaften veranstaltet wird. Nichts steht zum Verkauf, Glühwein, Orangensaft, Gebäck, Schmalzbrote und manchmal kleine Geschenke, z.B. Weihnachtsbaum-Anhänger sind kostenlos und an letzteren kann man sich länger erfreuen.

Oft werden ein paar einfache Weihnachtslieder gesungen, eine Geschichte zur Weihnacht, der Geburt unseres Herrn Jesu, erzählt. Durchaus gibt es auch Glaubenszeugnisse, ein Impuls für den Glauben. Dabei kommt es nicht nur zur Gemeinschaft der Menschen vor Ort, sondern auch zwischen den Mitgliedern verschiedener christlichen Kirchen, wie unserer Evangelischen Kirche, der Katholischen Kirche und Freikirchen, wie der Stadtmission Nied. Hier ist insbesondere das Adventssingen in der Stadtmission Nied oder sind auch private Engagements, wie die der Gärtnerei Familie Marschall / Stenzel oder der Landersheims, sogar in Griesheim in der Siedlung Neufeld, zu erwähnen.

Manchmal sind Aufwand und Vorträge wirklich beachtlich, da singt eine ehemalige Solistin der bundesweit bekannten Formation Habakuk, deren Lieder sogar Eingang in das Evangelische Gesangbuch gefunden haben und wird vom Nieder Shantychor begleitet. Oder man musiziert mit Geige und Querflöte. Die Gärten sind z.T. prächtig, nicht nur mit Lichtern geschmückt.

Taunusblick 1
Taunusblick 1


Häufig ergeben sich private Gespräche, nicht nur über den (eigenen) Glauben. Für mich haben sich schon einige, sehr tiefe Gespräche ergeben, z.B. auch mit Atheisten.

Neben den Privatpersonen engagierten sich die Pfarrer und Mitglieder der beteiligten Gemeinden, die Kitas brachten sich mit ihrem Potential ein, sogar kommerzielle Einrichtungen, wie der Laden 'Lifestyle' auf dem Neumarkt oder die Physiotherapie-Praxis mit Frau Pelchen beteiligten sich an unserem Adventskalender. Auf dem Neumarkt, im Rahmen des dortigen Weihnachtsmarkts, gab es eine Live-Performance zur Anlage einer Weihnachtskrippe aus Leuchtstäbchen unter der Leitung von Frauke Rothenheber,
     >>>    Internet-Link 13. Türchen des EJW-Adventskalenders (Video)
und das Schattentheater mit dem kleinen Hebbelmann in der Krabbelstube Lukas.

Die Szenerie ist meistens überschaubar, nicht wie auf großen Weihnachtsmärkten, es wird persönlich und man tritt sich nicht gegenseitig auf die Füße. Weihnachten kommt bis an die Haustür.

Wunderkerzen, im Hof von 'Lifestyle'
Wunderkerzen, im Hof von 'Lifestyle'

Ich würde mir diese Form des Zusammenkommens, auch über das ganze Jahr gesehen, wünschen. Wir Christen müssen mehr Gemeinschaft untereinander suchen, auch über Konfessions- / Kirchengrenzen hinweg. Weil unser Ziel Gottes neue Welt ist, nachdem Jesus wiedergekommen ist und es dann keine Trennung zwischen uns Christen mehr geben wird.

Aber es geht auch darum, alle einzuladen, wie das Manfred Siebald einmal treffend in einem Lied formuliert hat: "Gott lädt uns ein zu seinem Fest, laßt uns gehen und es allen sagen, die wir auf dem Wege sehn. Gott lädt uns ein das haltet fest, wenn wir gehen. Worauf noch warten? Warum nicht starten? Laßt alles and're stehn!"

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes und erfülltes neues Jahr!

Thomas Buley


Alle Fotos: Thomas Buley

Letzte Änderung: 10.10.2016



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