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>> Anerkennung umsonst? - Charlotte von Winterfeld

 

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Anerkennung umsonst?

Geistliches Wort EviN 55

von Charlotte von Winterfeld 02.11.17>> Eine Ära geht zu Ende
 

Wir alle trinken, weil wir durstig sind. Weil wir wissen: Flüssigkeit löscht den Durst. Und jeden Tag werden wir erneut durstig sein.

Ganz ähnlich verhält es sich mit einer anderen Sache: Sobald wir diese Erde betreten, lechzt unsere Person nach Anerkennung. Schon im Alter von eineinhalb hat Max, unser Sohn, immer total aufgedreht, wenn Gäste ins Haus kamen. Die Spielsachen wurden vorgeführt, es wurde geturnt und alles getan, um von den Gästen Bewunderung zu ernten.

Und später ist es auch nicht anders: in den Schulen, im Konfi-Unterricht, in den Diskotheken, auf der Skipiste, an den Arbeitsplätzen – die Suche nach Anerkennung bleibt. Wir wollen gemocht, respektiert und geachtet werden.

Pfarrerin Charlotte von Winterfeld
Pfarrerin
Charlotte von Winterfeld
Foto: Kohlhepp

Anerkennung ist das „Wasser“ unseres Lebens. Und wie das Wasser den normalen Durst immer nur für kurze Zeit stillen kann, ist es auch mit unserem Durst nach Anerkennung: einmal ein Lob, eine Liebeserklärung zu bekommen, reicht nicht. Sind ein paar Tage vergangen, brauchen wir erneut eine kräftige Dosis.

Wir sind darauf trainiert, dass es ohne Leistung keine Anerkennung gibt. Wir haben gelernt: Wenn wir nicht besonders klug oder fleißig oder sportlich sind, dann kriegen wir keine Anerkennung. Unsere Schattenseiten, die haben wir zu verstecken gelernt. Oder wann haben Sie das letzte Mal einer Nachbarin oder Ihrem Vorgesetzten erzählt, was Sie alles nicht können?

Aus dieser Gewohnheit heraus verbergen wir häufig auch vor Gott unsere dunklen Seiten. So lange wir aber Gott immer nur die Hälfte von uns zeigen, so lange werden wir nie erleben, wie Gott uns als ganzen Mensch annimmt. Mitsamt unseren Schattenseiten und Unfähigkeiten.

Gott will aber nicht nur einem Teil von uns begegnen. Gott will wirklich  uns begegnen, mit allem, was in uns ist.  Anerkennung gibt es bei ihm umsonst.

Charlotte von Winterfeld

Letzte Änderung: 01.01.2018



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