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Aktuelle Termine:

22.09.2019
10:30 Uhr Erntedankfest mit neuen Konfirmanden und Vikar Lukas Grill, im Anschluss Babbel-Brunch - Christuskirche, Alt-Nied 10

22.09.2019
18:00 Uhr Sonntagskonzert Platero und ich in der Pfingstkirche, Jägerallee 28, F-Gh. Plakat

27.09.2019
17:00 Uhr Nachts in der Kirche - Kinderlesenacht in Nied - Apostelkirche, Heusingerstr. 1

28.09.2019
09:00 Uhr 55plus-Weinfahrt nach Eltville und Niederwalluf - Ffm-Hbf 55plus-Programm

Jahreslosung 2019

Suche den Frieden und jage ihm nach

Internet-Link Psalm 34, 15

>> Die Jahreslosung 2019
Charlotte von Winterfeld

 

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Die Jahreslosung

Theologische Ecke EviN 61 - Das Motto für das Jahr 2019

von Charlotte von Winterfeld 15.11.18>> Anerkennung umsonst?
 

Erfinder der Jahreslosung war ein Pfarrer aus Kurhessen. Er will Mitte des 19. Jahrhunderts seine Konfirmanden zur täglichen Bibellese motivieren, teilt die Bibel in kurze Abschnitte ein und ordnet diese den Tagen des Kalenders zu. So füllt er gleich mehrere Kalender.

Später wird aus vielen evangelischen Verbänden der Textplanausschuss für den Bibelleseplan ins Leben gerufen. 1934 wird die Jahreslosung erstmals direkt daraus ausgewählt.

Nach dem zweiten Weltkrieg treten auch die Freikirchen dem Ausschuss bei, in den 70ern auch das Katholische Bibelwerk. Der Textplanausschuss wird die „Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen“ (ÖAB). Jedes Mitglied reicht Vorschläge für die Jahreslosung ein, die dann bei der Mitgliederversammlung diskutiert werden. Zwei Vorschläge werden letztlich zur Wahl gestellt. Der Spruch, der mit absoluter Mehrheit gewählt wird, wird drei Jahre später die Jahreslosung. 

Pfarrerin Charlotte von Winterfeld
Pfarrerin
Charlotte von Winterfeld
Foto: Kohlhepp


„Suche den Frieden und jage ihm nach“
, heißt die Jahreslosung für 2019. Wie viel wird „um des lieben Friedens willen“ unter den Teppich gekehrt? Und wie schnell bricht das wieder hervor? Oft erleben wir: Friede ist unglaublich zerbrechlich. Es brennt an allen Enden der Welt. Viele sehnen sich nach Frieden und scheitern sogar daran, im nahen Umfeld Frieden zu leben.

Das hebräische „Shalom“ bedeutet mehr als nur die Abwesenheit von Streit und Krieg. „Shalom“ meint eine tiefe Sehnsucht nach einer heilen Welt, einem Miteinander der ganzen Schöpfung, das alle Feindschaft überwindet. Dafür lohnt es sich zu arbeiten: Vorurteile und Egoismus zu erkennen und zu verbannen, wo es möglich ist. Gut zu wissen, dass wir dabei nicht allein sind: Denn nur einer kann die zerstrittene Schöpfung wieder zurecht bringen: der von Gott eingesetzte Friedenskönig – Jesus.


Pfarrerin Charlotte von Winterfeld

Letzte Änderung: 01.01.2019



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