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Aktuelle Termine:

17.12.2017
15:00 Uhr Examensgottesdienst von Vikarin Dr. Annegreth Schilling mit dem Kammerchor Nied - Christuskirche, Alt-Nied 10

24.12.2017
ab 16:00 Uhr Weihnachtsgottesdienste Apostel-/Christuskirche Gottesdienste

25.12.2017
10:30 Uhr Oasengottesdienst zum 1. Weihnachtsfeiertag - Christuskirche, Alt-Nied 10

26.12.2017
10:30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl zum 2. Weihnachtsfeiertag - Apostelkirche, Heusingerstr.1

Jahreslosung 2017

Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben

Internet-Link Hesekiel 36, 26

 

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Übersicht II - Geschichte und mehr


Die Gemeinde

Schon 1554 wurde in Nied die Reformation eingeführt, 1562 bereits kam der erste evangelische Pfarrer ins Dorf. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Nied dann allerdings katholisch, erst seit 1805 durften hier wieder evangelische Taufen und Beerdigungen vorgenommen werden. Heute hat die Gemeinde, die den historischen Kern Nieds bis zur S-Bahn-Linie umfasst, rund 3.350 Mitglieder, zwei Pfarrer, sowie viele engagierte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Die Christuskirche

Der älteste Hinweis auf eine Gebetsstätte in Nied geht bereits auf das Jahr 1160 zurück. Ende des 15. Jahrhunderts errichtete man eine Steinkirche, die jedoch im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt wurde. 1826 begannen die Bauarbeiten an der heutigen Kirche, die fast ein Jahrhundert lang als "Simultankirche" geführt, also sowohl von der evangelischen wie der katholischen Gemeinde genutzt wurde. 1907 bezahlte die evangelische Gemeinde die Katholischen aus und ist seither Alleinbesitzerin der Kirche. Der Herborner Kirchbaumeister Ludwig Hoffmann baute in diesen Jahren den Innenraum nach "evangelischen" Maßstäben völlig um, in Form einer Ringkirche mit großer Orgel. Heute steht die Kirche unter Denkmalschutz. Auch die seinerzeit bei der evangelischen Neukonzeption der Kirche von der bekannten Orgelbaufirma G.F. Steinmeyer & Co. im Chorraum der Kirche errichtete Orgel steht unter Denkmalschutz. Sie ist die einzige voll erhaltene und heute noch spielbare romantische Orgel in dieser Gegend.



Die Apostelkirche

Apostelkirche
Apostelkirche
Foto: Thomas Buley

Kurz vor und nach dem Ersten Weltkrieg entstanden außerhalb des Bezirks von Alt-Nied zwei kleinere Ansiedlungen: Zwischen den beiden Bahnlinien das sog. Villenviertel und eine Siedlung am Niedwald. Durch die Errichtung des Reichsbahn-Ausbesserungswerks am Niedwald im Jahre 1918 vergrößerte sich die Bevölkerungszahl in diesem Bezirk rapide. Ende 1924 waren es 1100 Beschäftigte, für die eine eigene Wohnsiedlung errichtet wurde. Durch Gesetz war der Bauherr eines solchen Projekts verpflichtet, eine Schule und eine Kirche für jede der beiden großen Konfessionen zu errichten. Die Bahn stellte der Gemeinde zu diesem Zweck ein Grundstück zur Verfügung, das gegenüber der neu errichteten Schule (Friedrich-List-Schule) lag. Die Grundsteinlegung für die Kirche erfolgte am 13. November 1932. Nach intensiven Diskussionen hatte man sich bereits für diesen Termin auf den Namen der neuen Kirche geeinigt:

 

 APOSTELKIRCHE

Am Sonntag, dem 8. Oktober 1933, wurde die Apostelkirche durch den späteren Landesbischof Dr. Dietrich ihrer Bestimmung übergeben. Die Apostelgemeinde war zunächst Filialgemeinde der Christuskirche in Alt-Nied. Für den Anfang waren nur Hilfsprediger vorgesehen. Zwei von ihnen verdienen besondere Erwähnung: Pfarrer Pongs (im Krieg gefallen) und Pfarrer Schmelz. Unter ihnen wurde während des Dritten Reiches die Apostelkirche zu einem Stützpunkt der "Bekennenden Kirche" im westlichen Teil Frankfurts. 1950 wurde die bisherige Hilfspredigerstelle in ein zweites Pfarramt umgewandelt. Die Apostelkirchengemeinde entwickelte und erweiterte sich stetig und entfaltete ein eigenständiges Gemeindeleben.
Laut Verfügung der Kirchenleitung vom 7.11.1957 wurden deshalb auf dem Gebiet der Evangelischen Kirchengemeinde ab 1.4.1958 zwei Gemeinden errichtet: die Christuskirchengemeinde und die Apostelgemeinde.
Zwischen 2012 und 2014 wurde die Kirche um einen modernen 'Gemeindesaal' mit neuer Küche, modernen Sanitäranlagen und Gartenterasse erweitert. Die Nutzung des Gemeindehauses Grüne Winkel und des Gemeindezentrums Nied-Ost wurden mit der Wieder-Einweihung der Kirche aufgegeben.


Weitere Entwicklung

Die allgemeine Entwicklung des kirchlichen Lebens war der Anlass, dass sich die beiden Gemeinden zu einer Gemeinde zusammenschlossen. Die Fusion erfolgte im Jahre 2009. Die neue Gemeinde trägt den Namen: Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt am Main - Nied.

 

Die Kindertagesstätten

Zur Kirchengemeinde Frankfurt am Main - Nied gehören vier Kindertagesstätten, in der Oeserstraße 3b die Kita "Löwenzahn", Am Rosengarten 2 b, die Kita "Rosengarten", im Grüne Winkel 29 die Kita "Grüne Winkel" und in der Werner-Bockelmann-Straße 52 die Kita "Kunterbunt", sowie in der Friedrich-List-Schule in der Heusingerstraße die Schülerbetreuung "Die Zugvögel". Insgesamt werden rd. 360 Plätze in der Kinderbetreuung angeboten. Die Spielgelände von drei  Kindertagesstätten wurden von den Eltern und ehrenamtlichen Mitarbeitern neu bzw. umgestaltet. In der Kindertagesstätte Rosengarten wird die pädagogische Arbeit nach einem offenen Konzept durchgeführt. Die klassischen Gruppenstrukturen sind weitgehend aufgelöst und es wird mehr auf die individuellen Neigungen der Kinder eingegangen. In Einzelfällen ist die Integration von Kindern mit Behinderungen möglich. Die Einrichtung hat ein Qualitätsmanagement durchlaufen und ist zertifiziert nach DIN ISO 9001.


Mutter-Kind-Gruppen
Es gibt eine Mutter-Kind-Gruppe, die sich montags von 9.15 bis 11.30 Uhr im Gemeindehaus Oeserstraße 3a trifft.

Gemeinde im Stadtteil
Nied war ursprünglich ein bäuerliches Dorf, das vor allem in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges stark gelitten hat: Bei der "Schlacht von Höchst" zwischen dem katholischen Feldherrn Tilly und dem evangelischen Herzog Christian wurde Nied bis auf ein Haus niedergebrannt. Früh reformiert, dann wieder katholisch geworden, halten sich die beiden christlichen Konfessionen im Stadtteil bis heute die Waage. Im 19. Jahrhundert zogen viele Arbeiterfamilien hierher, die in den großen Industriebetrieben in Höchst und Griesheim ihr Auskommen fanden. In den 60er Jahren entstand dann die Siedlung Nied-Süd, wo heute viele ausländische Familien wohnen, auch viele Jugendliche - eine Herausforderung, der sich die Christuskirchengemeinde mit ihrer profilierten Jugendarbeit stellt. Insgesamt hat sich Nied jedoch bis heute einen "dörflichen" Charakter erhalten, was zum Beispiel an seinem regen Vereinsleben sichtbar wird. Viele Projekte werden in Nied von den zwei evangelischen und einer katholischen Gemeinde gemeinsam betrieben.

Jugendarbeit
Ein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, ehemaligen Konfirmanden in einer Jugendgruppe namens "Crazy Angels". Sie bietet Workshops und Freizeiten an.

Erwachsenenbildung
Für theologisch Interessierte gibt es einen Bibelkreis "Bibel-Hören". und einen ökumenischen Frauenkreis.  Ältere Menschen treffen sich im Seniorenkreis, daneben existieren eine Frauengruppe und eine Gruppe der evangelischen Männerarbeit.

Kirchenmusik
Wöchentlich proben die Kantorei, der Männergesangverein und der Pop-/Jazzchor  "PopChor´N",  sowie 14-tägig der Frauenchor "Joyful Singers". In beiden Kirchen der Gemeinde finden in unregelmäßigen Abständen Kirchenkonzerte statt.

Gemeindezeitung

Die Gemeindezeitung "Evangelisch in Nied" erscheint alle zwei Monate und wird kostenlos an alle Haushalte verteilt: Redaktion - Online-Ausgaben .

Letzte Änderung: 19.11.2014



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