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Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben

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125 Jahre Kantorei in Nied

Ein Interview mit Bernd Schröder>> Laudatio Heinz Kraemer

Bernd Schröder (BS) ist seit 1990 der 1.Vorsitzende der Kantorei. Pfarrerin Charlotte von Winterfeld (CvW) führte ein Gespräch mit ihm. 20.07.12
 

  CvW: Herr Schröder, woher weiß man eigentlich, dass die Kantorei 1887 gegründet wurde?

  BS: Es gibt eine Chronologie des Kirchenchores, in der steht: "Im September 1887 gründeten 5 sangesfreudige Männer einen Kirchenchor." Am Anfang war das ein reiner Männerchor mit 30 bis 35 Sängern. Später kamen dann auch Frauen dazu, am Anfang durften es nur Jungfrauen sein. Die jungfräuliche Beschränkung wurde 1902 mangels Erfolges aufgegeben. Wenn man bei einer Probe fehlte, wurde ein Strafgeld fällig. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Damals gab es 70 Sängerinnen und Sänger, heute sind wir noch 20 und haben Nachwuchsprobleme.

  CvW: Und seit wann singen Sie selbst in der Kantorei mit?

  BS: 1980 kam ein neuer junger Kantor und Kirchenmusiker nach Nied, das war und ist auch unser heutiger Chorleiter: Reiner Genz. Er hat es geschafft, mit der Aufführung der großen Bach-Kantate "Lobe den Herren" junge und neue Menschen in den Chor zu locken, unter anderem meine Frau. Seit dieser Zeit hat die Kantorei ihren heutigen Namen. Ich bin am Anfang nur auf die Ausflüge mit gefahren. Einmal waren wir auf der Loreley, und in einer lustigen Weinlaune haben ein anderer Ehemann und ich Reiner Genz versprochen, bei der nächsten Singstunde dabei zu sein. Dass ich jetzt über 30 Jahre mitsinge, das hätte ich damals nie gedacht.


100 jähriges Jubiläum der Kantorei
Die evangelische Kirchengemeinde Frankfurt am Main Nied
gratuliert der Kantorei zum 125-jährigen Bestehen und
dankt für viele musikalische Höhepunkte und
die musikalische Bereicherungen in den Gottesdiensten.
Foto: N.N.

  CvW: Warum singen Sie gern mit in der Kantorei?

  BS: Das eine ist die Freude an der Musik und am Singen. Das andere ist die Gemeinschaft. Wir treffen uns jeden Montag um 19 Uhr, ein schöner Fixpunkt in der Woche. Wir singen ja nicht nur miteinander, wir feiern zum Beispiel Karneval und grillen und machen Ausflüge. Mit der Kantorei waren wir schon im Vogelsberg, im Odenwald, im Allgäu, im Altmühltal, in der Eifel, aber auch in Paris, im Elsass, am Garder See, in Verona und an vielen anderen Orten. Wir verbringen einfach alle gern Zeit miteinander.

  CvW: Die Kantorei ist ja im Christuskirchenbezirk gegründet worden. Gibt es mittlerweile auch Sängerinnen und Sänger aus dem Apostelbezirk?

  BS: Ja klar. Jeder, der mitsingen will, ist willkommen. Wir sind ein Chor für die ganze Gemeinde und singen nicht nur in der Christuskirche, sondern auch in der Apostelkirche.

  CvW: An welches Konzert erinnern Sie sich besonders gern?

  BS: Eigentlich an alle. 1987 zum 100jährigen Jubiläum haben wir die Orgelsolomesse von Mozart aufgeführt. Das war toll. Aber ich singe auch gern Weihnachtslieder in der Christmette oder Laudate omnes gentes in der Osternacht.

  CvW: Lieber Herr Schröder, vielen Dank für das Gespräch.

Die evangelische Kirchengemeinde Frankfurt am Main Nied gratuliert der Kantorei zum 125-jährigen Bestehen und dankt für viele musikalische Höhepunkte und die musikalische Bereicherungen in den Gottesdiensten.

Herzlichen Glückwunsch an die Sängerinnen und Sänger!

Letzte Änderung: 30.09.2012



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